Reiseblog mit Herz - NIEDblog.de

Deutschlands Nr. 1 Romantik-Reiseblog!

  • Werde NIEDblog Reiseblog Fan bei Facebook!Werde NIEDblog Reiseblog Fan bei Facebook!
  • Bewundere bewegte Bilder zu unseren Reiseblog-ArtikelnBewundere bewegte Bilder zu unseren Reiseblog-Artikeln
  • Folge uns bei Instagram!Folge uns bei Instagram!
  • Finde unsere Reiseblog-News bei Twitter!Finde unsere Reiseblog-News bei Twitter!
  • Abonniere unseren Reiseblog-Feed!Abonniere unseren Reiseblog-Feed!
  • Reiseblog
  • About
  • Kooperation
  • Specials
    • Reise-Magazin
    • Reise-Gewinnspiel
    • NIEDblog goes A380
    • It’s time for Africa!
  • Reisefotos
  • 100Urlaubsziele
  • Impressum

Reisebericht


Artikel-Setlist

  • It’s time for Africa!
  • Der nächste A380 Trip: Auf nach Johannesburg!
  • Johannesburg – ein spontaner, wunderbarer Vorgeschmack
  • Kooperation mit Panasonic: Die neue Lumix DMC-FT-3 als Reisekamera
  • The Lion Park (Gauteng-Tshwane)
  • Pilanesberg National Park (Bojanala Region)
  • Countdown Südafrika: Stand der Dinge
  • Südafrika-Spezial: Die ersten Fotos und Berichte kommen bald!
  • Aus dem Weg! Wenn Elefantenbulle „Amarula“ Liebe möchte…
  • Die ersten 200 Südafrika Fotos…

Gesamtbericht


Viele einzelne Blogbeiträge und Fotos zu unserer Rundreise habt ihr ja bereits lesen können. Was jedoch bis dato gefehlt hat, ist ein anständiger Reisebericht über unsere komplette Tour durch das wunderbare Südafrika und Swaziland. Das möchten wir nun endlich nachholen und laden euch ein auf eine spannende Reise…

Welcome to South Africa! 

Unsere Reise startete Ende März mit South African Airways ab Frankfurt in Richtung Johannesburg. Die Sauberkeit und der Gesamtzustand des Flugzeuges ist einwandfrei, auch der Service stimmt und die Qualität der Speisen & Getränke entspricht ebenfalls dem bekannten Niveau der Star Alliance Partner. Nach guten 10 Stunden entspannter Flugzeit ohne besondere Vorkommnisse betreten wir pünktlich am frühen Morgen südafrikanischen Boden – ‘Welcome to South Africa’! Noch schnell ein paar Taler am Schalter gewechselt (übrigens zu deutlich besseren Kursen als hier in Deutschland) und weiter geht es auch schon: diesmal allerdings nicht wie 4 Wochen zuvor ins Hyatt Regency (also muss leider auch ein Besuch im The Grillhouse ausfallen) in Johannesburg. Nein, diesmal führt unser Weg direkt weiter in die Hauptstadt Südafrikas, nach Pretoria!

Noch bevor wir überhaupt im Hotel einchecken, drehen wir noch eine kleine Runde durch das Regierungsviertel, stärken uns bei einem leckeren Snack direkt am Vortrekker Monument und fallen anschließend doch ziemlich erschöpft in die Federn. Morgen geht es schließlich bereits auf große Tour nach Hazyview. Der Wecker reißt uns um 6 Uhr aus dem Schlaf und nach einem kleinen Frühstück setzen wir unsere Reise quer durch die Provinz Mpumalanga bis an den Rand der Drakensberge fort. Zur Mittagszeit kehren wir für ein typisch afrikanisches Mittagessen in einer wunderschönen kleinen Lodge ein. Am frühen Nachmittag erreichen wir schließlich unser Resort für die nächsten drei Nächte (Hotelliste) und beziehen eine der herrlichen, traditionellen Chalet-Villen direkt am Sabi River. Der Abend bringt dann von der restauranteigenen Terrasse auch die Beobachtung der ersten Wildtiere, nämlich einiger Krokodil im Bereich des Flussbettes. Nur die grasenden Hippos, vor denen auch unzählige Verkehrs- und Hinweisschilder an jeder Ecke warnen, bleiben uns (zum Glück?) zunächst verwehrt.

Alles Gute kommt von oben

Zugegeben, die erste Nacht in unserem neuen Domizil war spannend um nicht zu sagen ein kalter Einstieg in die wunderbare Naturwelt Südafrikas. Für eine Anekdote muss an dieser Stelle Platz sein: Nach der Ankunft freuen wir uns über die schöne Blütendekoration des Personals auf unseren Bettdecken, die ich jedoch im Hinblick auf die anstehende Nacht vorsichtig beseitige. Als ich wenig später frisch geduscht aus dem Badezimmer zurückkomme, befindet sich auf meiner Überdecke eine seltsame kleine, braune Kugel mit nicht sonderlich angenehmen Geruch. Ich entferne sie umgehend und gehe einfach von einer liegengebliebenen Blüte aus. Etwas Verwirrung herrscht etwa eine halbe Stunde später, als an identischer Stelle erneut eine mysteriöse Kugel aufgetaucht ist. Die ausgiebige Suche mit Taschenlampen unter dem Strohdach lässt uns jedoch nichts auffälliges finden, erst als wir das Licht ausmachen, beginnen zudem unbekannte Laute über unseren Köpfen die Nacht sehr kurzweilig (weitgehend schlaflos) werden zu lassen. Des Rätsels Lösung erlangen wir am nächsten Morgen durch das freundliche Personal im Frühstückssaal: Fledermäuse! “Sorry, this can’t be helped” (Dagegen ist leider nichts zu machen). Nun gut, wir werden damit leben können und müssen – so what, this is Africa! :-)

Nach dem Frühstück ging es für uns entlang der Panorama-Route am Blyde River Canyon. Neben den verrückten Strudellöchern (Bourke’s Luck Potholes) standen auch die Aussichtspunkte ‘Three Rondavels’ und ‘God’s Window’ auf dem Programm, wobei letzteres in tiefen Wolken stand und uns nur einen kurzen Einblick gewährte. Der Blyde River Canyon erstreckt sich übrigens auf einer Länge von 26 Kilometern und ist mit bis zu 800 Metern Tiefe gar der dritttiefste Canyon der Welt. Er gilt als eines der größten Naturwunder Südafrikas und sollte bei jeder Rundreise mit eingeplant werden. Diese Vielfalt (und Schönheit) der Natur übertrifft unsere Erwartungen und doch kreisen die Gedanken langsam aber sicher um die Planung der nächsten beiden Tage, an denen es dann endlich heißt: SAFARI !!! Früh – ja, sehr früh – wollen wir am nächsten Morgen in den Krüger Nationalpark aufbrechen und insgeheim hoffen wir natürlich, dass der Traum der Big Five wahr wird…

Please, give me FIVE ! 

Die zweite Nacht, jetzt wo der Gast unterm Dach zumindest einen Namen hat, verläuft dann schon wesentlich ruhiger und erholsamer. Und die Müdigkeit lässt beim Gedanken an einen hoffentlich ereignisreichen Tag im Nationalpark schnell nach, auch wenn die Uhr gerade erst 4 Uhr am Morgen geschlagen hat :-) Der frühe Vogel fängt den Wurm! Schnell unter die Dusche, wind- und regensicher verpackt (ja, ausgerechnet heute ist das Wetter biestig – aber vielleicht ist das ja gar nicht so schlecht) und ein Blick in den Frühstücksraum geworfen… Tatsächlich: Kaffee! Und das um nicht mal 5 Uhr morgens – als wir dann auch noch ein Lunchpaket mit Sandwiches und Apfel sowie einem Trinkpäckchen in die Hand gedrückt bekommen, staunen wir nicht schlecht. Nach kurzer Fahrt erreichen wir das Paul Kruger Gate und satteln um auf den offenen Geländewagen: “Ready when you are, Mr. Ranger!” Dieser dämpft dann jedoch gleich unsere Erwartungen mit dem Hinweis, dass er seit zwei Wochen keine Löwen mehr gesichtet hat – von Leoparden ganz zu schweigen. Wir bleiben erstmal optimistisch, vielleicht war ja die ordentliche Dusche von oben für das Verhalten der Tiere ganz hilfreich…

Als die erste Stunde weitgehend ereignislos ins Land zieht, werden die ersten Mitfahrer in unserem 10-Sitzer nervös. “Wo sind denn die versprochenen Zebras, Giraffen und Tiger?” Das ist wohl jemand nicht ganz so fit, denn für Tiger hätte das Flugzeug eher nach Asien aufbrechen sollen. Und doch sollte jedem klar sein, dass eine Safari eben kein Besuch im Zoo ist – es bedarf also vor allem einer ordentlichen Portion Glück und des ein oder anderen guten Spähers mit dem Blick für das Detail. Gut, dass meine Begleitung diese Fähigkeiten offensichtlich in die Wiege gelegt bekam, denn nach einer kurzen Frühstückspause geht es plötzlich Schlag auf Schlag! :-) Zebras, Giraffen, selbst Büffel, Nashörner und einige Elefanten haben wir bereits entdeckt, da hallt es unmittelbar neben mir in Richtung Fahrer “STOOOP, LIONS!” Tatsächlich, in einiger Entfernung sonnt sich ein Rudel Löwen im Bereich einer kleinen Gesteinsformation. Die Kamera stößt zwar an ihre Zoom-Grenzen, aber doch sind sie ganz eindeutig erkennbar – wow!

So ein Tag, so wunderschön wie heute…

Wenig später hektische Aufruhr in unserem Wagen: War das gerade ein Leopard? Eindeutig, ja. In nichtmal 10 Metern Entfernung lauert ein junger Leopard hinter einer Hecke und überquert kurz darauf unmittelbar vor uns die Straße. Damit sind bereits zur Mittagszeit die Big Five komplett, unglaublich! Und es wird noch besser, als wir einen ausgewachsenen Leoparden auf seinem Baum beobachten und gar ein ganzes Rudel Löwen zum Greifen nahe unter einem großen Baum ruhen sehen. Ich vernehme Sprüche wie “heute scheint wirklich alles möglich” oder “Jetzt vielleicht noch eine schöne Giraffe aus nächster Nähe, dann ist der Tag perfekt” von einem Mitreisenden und ob man es glaubt oder nicht: kurz vor ‘Feierabend’ und der Ausfahrt aus dem Park präsentiert sich eine wunderschöne Giraffendame wie ein Laufsteg-Modell unmittelbar vor unserem Wagen. Da hat es wohl irgendjemand gut mit uns gemeint an diesem unvergesslichen Tag… Müde, aber überglücklich, genießen wir unser leckeres Abendessen im Hippo Hollow Resort und schlafen mit einem breiten Grinsen ein! Der nächste Morgen führt uns noch einmal für einige Stunden durch den Krueger Nationalpark – wir befinden uns auf der Durchreise nach Swaziland und möchten diese beeindruckende Möglichkeit noch einmal nutzen. Auch heute ist uns das Glück hold und wir bekommen neben vielen faszinierenden Tieren erneut einen kletternden Leoparden in Sichtweite präsentiert. Nur die Löwen fehlen an diesem Tage, sonst hätten wir das Kunststück der doppelten Big Five vollbracht – aber kein Zweifel, wir sind hoch zufrieden und wissen schon heute, dass dies nicht unser letzter Besuch war!

Nach einiger Zeit passieren wir das Malelane Gate und erreichen kurz darauf das zweitkleinste Land Afrikas, die autonom verwaltete Enklave des Königreiches Swasiland. Die Einreise offenbart hier einen gewissen Humor, wir marschieren zunächst zu Fuß die 500 Meter zwischen Ausreise und Einreise, erhalten aber letztlich problemlos unseren exotischen Stempel im Reisepass. Entlang wirklich atemberaubend schöner Landschaft und faszinierender Berglandschaften fahren wir an der Hauptstadt Mbabane vorbei und halten am imposanten Maguga Staudamm, der in der Dämmerung seine ganze Schönheit zeigt. Unser Tagesziel liegt wie der Name verrät (siehe Hotelliste) inmitten der Berge und verabschiedet uns mit einem tollen Sonnenuntergang in die nächste afrikanische Nacht. Am nächsten Morgen machen wir einen kurzen Stopp am Markt und statten der Kerzenfabrik einen Besuch ab, gedanklich beschäftigen wir uns zu diesem Zeitpunkt allerdings schon wieder mit dem nächsten Ziel, denn es ist wieder Safari-Zeit! :-)

Another day in paradise

Wir fahren zurück nach Südafrika in die traditionelle Provinz KwaZulu Natal und checken zur Mittagszeit in unserer wirklich tollen Lodge ein. Hier steht zu unserer Freude ein leckeres Mittagsbuffet bereit, ehe es auch schon wieder zum Hluhluwe-Umfolozi Game Reserve auf Nachmittags-Safari im Geländewagen geht. Der “Umfolozi” ist zugleich der älteste Nationalpark in ganz Afrika und landschaftlich sicher einer der schönsten. Uns erwarten einige tolle Stunden über Berg und Tal, während wir vor allem die große Anzahl an Breitmaulnashörnern bestaunen dürfen, für deren Art-Erhaltung (‘Operation Rhino‘) der Park internationale Anerkennung und Bekanntheit erlangte. Nach unserer Rückkehr erwarten uns die Mitarbeiter der Lodge mit einem afrikanischen BBQ, tollen Salaten und leckerem Grillfleisch. Und auch am afrikanischen Bier haben wir langsam aber sicher Gefallen gefunden :-)

Am nächsten Morgen klingelt für mich noch früher als erforderlich der Wecker: Ich habe mich gemeinsam mit zwei anderen Hotelgästen für eine 90-minütige Quadtour zum Sonnenaufgang entschlossen, die von einem Mitarbeiter als Guide begleitet wird (der ganze Spaß kostet übrigens nur 15 Euro). Sonderlich clever war es nicht vorher bereits zu duschen, denn nach der anderthalb-stündigen Riesengaudi stand ich von Kopf bis Fuß verdreckt erneut unter der Dusche ;-) Mit diesen Eindrücken hieß es nun Abschied nehmen vom wahren (Busch-)Afrika hinein in eine andere “Welt”, denn am Abend stand der Flug von Durban nach Port Elizabeth an. Zunächst einmal warfen wir jedoch einen Blick auf den Strand von Durban und suchten nach einem netten Restaurant…

Rendezvous mit einem Hai

Dank einer Empfehlung aus dem Lonely Planet-Reiseführer, der uns übrigens an allen Orten sehr hilfreich war, landeten wir im Cargo Hold, einem feinen Restaurant im unteren Bereich eines künstlichen Schiff-Wracks, das zum großen Abenteuerpark uShaka Marine World in Durban gehört (jedoch auch ohne Eintritt öffentlich zugänglich ist). Hier aßen wir für wirklich faire Preise nicht nur fantastisches Rinderfilet bzw. sehr schmackhaften Fisch, sondern saßen auch Auge in Auge mit echten Haien, die im riesigen Meerwasseraquarium direkt neben unserem Tisch umherschwammen. Ein wirklich tolles Erlebnis im sehr stilvollen Ambiente! Anschließend hieß es langsam aber sich die Fahrt Richtung Airport anzutreten, wo uns noch der Abenteuerflug in einer Congo Express Maschine bevorstand :D Um es vorweg zu nehmen: Wir kamen sicher am Ziel an und können euch somit auch wie geplant den zweiten Teil unserer Rundreise berichten…

Der Flug in einer Kleinmaschine mit 50 Sitzen (Canadair Regional Jet Series 200 BER) bei absoluter Dunkelheit war ein Highlight, verlief aber letztlich ohne Zwischenfälle und wir landeten am Abend sicher in Port Elizabeth. Da die Essensmöglichkeiten am Flughafen eher schlecht als recht waren, freuten wir uns beim Feierabendbier auf der wirklich tollen Hotelterrasse über eine vorzügliche Platte mit gemischten Snacks und fielen kurz darauf in unsere Betten. Tja, so eine Rundreise kann schon ganz schön anstrengend sein, aber letztlich will man ja in kurzer Zeit möglichst viel vom Land sehen! So blieb es auch am nächsten Tag beim altbekannten Rhythmus (6 Uhr aufstehen, 7 Uhr frühstücken, 8 Uhr Weiterfahrt) auf dem Weg nach Wilderness. Bevor wir dieses Etappenziel ansteuerten machten wir jedoch unterwegs einen längeren Stopp an der Küste und verbrachten einige Stunden mit Wandern und Natur-Genießen im Tsitsikamma Nationalpark. Nach einem weiteren Stopp am höchsten Brücken-Bungee Jump der Welt erreichten wir dann am Nachmittag Wilderness Beach…

S(tr)and soweit das Auge reicht

Den heutigen Tag haben wir uns weitgehend frei gehalten ohne fixes Programm. Nach dem Ausschlafen (ja, richtig gelesen :-) ) und einem ausgiebigen Frühstück hieß es Entspannen und die unglaublich langen Naturstrände, die atemberaubende Brandung und das wirklich tolle Wetter (hier ein Video) zu genießen. Für manch einen mag das wenig spannend klingen, nach nunmehr bereits 9 anstrengenden Tagen empfanden wir es jedoch genau richtig! Gegen Mittag haben wir uns dann doch zu einem kurzen Ausflug nach Knysna aufgerafft, kehrten aber bereits nach dem Mittagessen zurück und machten es uns auf dem benachbarten Panorama-Sonnendeck des Boutique-Hotels zu einem Café bequem. Hier gab es übrigens trotz gepfefferter Übernachtungspreisen am Abend tolles Essen zu bezahlbaren fairen Preisen – vor allem der Fisch (Catch of the day) war ein Genuss!

Nach diesem ‘freien’ Tag ging es langsam aber sicher in den Endspurt auf dem Weg nach Kapstadt. Heute war allerdings zunächst Oudtshoorn, das Zentrum der Straußenzucht, das auserkorene Ziel. Über den Outeniqua Pass gelangten wir in die Kleine Karoo und machten in Oudtshoorn eine Farmführung mit anschließendem Barbecue. Ehrlich gesagt war vor allem die Führung nicht so wirklich nach unserem Geschmack, gerade das optional angebotene Straußenreiten doch eher eine tierverachtende Touri-Attraktion. Die hochgelobten Cango Tropfsteinhöhlen, die wir am Nachmittag besichtigten, blieben ebenfalls hinter unseren Erwartungen zurück. Insgesamt eine Etappe, die uns nicht wirklich überzeugen konnte, auch wenn die Stadt am Abend mit einem netten Volksfest bzw. Kulturfestival aufwartete.

Last stop: Cape Town

Nun ging es also auf zu unserem letzten Ziel: der berühmtberüchtigten Metropole Kapstadt. Nach einer anstrengenden Anfahrt nutzen wir erstmal die Gunst der Stunde (oder eher das gute Wetter) und machen uns hinauf zum Tafelberg (Video), denn je nach Wolkenlage kann uns diese Chance auch die nächsten Tage verwehrt bleiben – sicher ist sicher. Noch bevor es erstmals in unser Hotel geht, starten wir eine kleine Stadtrundfahrt, um uns wenigstens einen groben Überblick zu verschaffen. Zwischendurch checken wir kurz in unseren neuen Bleibe ein, entschwinden dann aber doch recht schnell ins Nachtleben an der Long Street. Hier gibt es diverse trendige Bars und zahlreiche gute Restaurants, morgen machen wir uns dann mal ganztägig auf Erkundungstour durch die Stadt…

Zu Fuß machen wir uns also am morgen darauf in Richtung Waterfront und lernen so bereits einige Ecken der Stadt kennen. Die V & A Waterfront ist letztlich ein Hafenpier mit riesiger Tourismusmeile – das fängt bei den Restaurantpreisen an und endet in den Markenstores verschiedener großer Einkaufszentren. Die große Kistenfigur eines amerikanischen Getränkeherstellers entpuppt sich als beliebtes Fotomotiv (und damit effizienten Werbeträger), während eine handvoll Seehunde im Hafenbecken ulkend ihre Runden drehen. Wir sitzen in einem der Cafés und sehen dem bunten Treiben zu: eine bizarre, aber liebenswerte Welt fernab der Löwen und Leoparden, an die wir auch heute noch viel denken müssen. Wir kaufen uns schließlich Tickets für die City Tour Doppeldecker und möchten auf diese Weise in kurzer Zeit möglichst viel sehen – das schöne ist ja, dort wo es dir gefällt, kannst du einfach aussteigen. Wunderschön übrigens der einsetzende Sonnenuntergang, gerade als wir in Camps Bay die Küstenstraße entlangfahren.(Video)

Time to say Goodbye

Am nächsten – und auch letzten ganzen – Tag in Südafrika steuern wir entlang der Atlantikküste über Clifton, Camps Bay und Hout Bay zum Naturreservat am Kap der guten Hoffnung. Per Boot geht es zunächst zu den Seehunden auf Duiker Island (Video). Allein aus Kultgründen machen wir es uns später am Kap bequem und legen per Zahnradbahn den Weg zum Aussichtspunkt zurück. Anschließend geht es für uns zum Boulders Beach mit seiner weltberühmten Pinguin-Kolonie, die nicht nur optisch, sondern auch geruchstechnisch ‘beeindruckt’ (Video) :-D Den Besuch im Botanischen Garten nutzen wir für eine längere Kaffeepause und machen uns nach einem ereignisreichen Tag auf den Weg zurück zum Hotel. Noch schnell schick gemacht und zum romantischen Abschlussessen ins Ritz Hotel, das mit einer um die eigenen Achse drehenden Restaurantplattform hoch über den Dächern von Kapstadt für einmalige Eindrücke sorgt. Bei Kerzenschein, Live-Musik und fantastischem Essen findet eine beanspruchende, aber unvergesslich schöne Reise ihr Ende. Als wir uns in diesem Moment in die Augen sehen, bedarf es keiner Worte um zu verstehen: Ohne Zweifel, wir kommen wieder! Bye bye und tot ziens South Africa!


  • Über NIEDblog Reiseblog

    NIEDblog ist Deutschlands Reiseblog mit Herz: eine romantische Tourismus-Publikation der beiden Weltenbummler Sandra und Alex. Der Hauptfokus liegt auf Reise-Erlebnissen für Paare, Urlaubsoasen mit Naturbezug, romantischen Städten, kulinarischen Highlights sowie spannenden Hotelkonzepten.

    Romantik-Reiseblog NIEDblog.de

    [mehr über NIEDblog Reiseblog]

  • Neueste Instagram-Fotos

    Weve been picked up by our lovely Mr Friday Gazim who will show us the staff village here on the island. 👍Palm beach getting prepared for tonights romantic full moon dinner with live music 🌴🌕⭐🌴We think being on Gili Lankanfushi is what they call a "once-in-a-lifetime experience" ☀❤☀Para-para-paradise! ☀Well, lets head back to the #beach ☀🏊🐠Gilis overwater bar is not just built on stilts over the ocean, it even has a water hole in its center 🐠🐟🐬
    [mehr Reiseblog Bilder]
  • Neu im Reiseblog:

    • Gili-Lankanfushi-SnorkelingGili Lankanfushi: Ist Perfektion planbar?22. Mai 2013
    • Il Salviatino Hotel Florenz (Firenze) - Villa boutique hotelHotel “Il Salviatino” Florenz: Luxus der Extraklasse17. Mai 2013
    • Das Weiße Haus in Washington (White House)Washington DC: Eine Reise ins Zentrum der Macht3. Mai 2013
    • Florenz mit Dom in der Toskana: Ausblick vom Il Salviatino HotelFlorenz – Die Perle der Toskana27. April 2013
    • Althoff Schlosshotel Lerbach in Bergisch-GladbachSchlosshotel Lerbach – Eine Nacht wie im Märchen17. April 2013
  • Unser neuestes Projekt

  • Reiseblog-Kategorien

  • Aktuelle Reiseblog-Videos

  • Werbung

        • About
        • Kooperation
        • Impressum
        • Werde NIEDblog Reiseblog Fan bei Facebook!Werde NIEDblog Reiseblog Fan bei Facebook!
        • Bewundere bewegte Bilder zu unseren Reiseblog-ArtikelnBewundere bewegte Bilder zu unseren Reiseblog-Artikeln
        • Folge uns bei Instagram!Folge uns bei Instagram!
        • Finde unsere Reiseblog-News bei Twitter!Finde unsere Reiseblog-News bei Twitter!
        • Abonniere unseren Reiseblog-Feed!Abonniere unseren Reiseblog-Feed!

        (C) 2013 by NIEDblog.de - Der Reiseblog mit Herz | Alle Rechte vorbehalten.