Condor Business Class: Mehr Platz, mehr Komfort, mehr Genuss?

Condor Business Class: Mehr Platz, mehr Komfort, mehr Genuss?

Die neue Condor Business Class ist nicht bloß eine neue Bezeichnung der ehemaligen “Comfort Class”, sondern ging mit einer kompletten Umrüstung der gesamten Boeing 767-300 Flotte von Condor einher. Neues Kabinendesign, In-Seat-Entertainment in allen Klassen (Economy gegen Gebühr) und ein modernes Lichtsystem sollen Langstrecken-Flüge mit Condor nun noch angenehmer machen. Wir haben auf unserer Weihnachtsreise nach Sansibar die neue Condor Business Class ausführlich getestet. Die wohl wichtigste Frage: Lohnt sich der Aufpreis?

Condor Business Class Kabine 2015

Condor Business Class: Zielgruppe und Mehrwert

Condor ist auf der Langstrecke weiterhin mit einem Dreiklassen-Konzept unterwegs. Neben der Economy Class gibt es die Premium Economy Class bei Condor, die vor allem mehr Beinfreiheit und ein Plus an Annehmlichkeiten wie Premium Menüs, alkoholische Getränke und erhöhte Freigepäcksgrenzen mit sich bringt.

Doch wer sein Reiseerlebnis von Anfang bis Ende auf eine besonders exklusive Stufe stellen möchte, findet sein Glück nun möglicherweise in der modernen Condor Business Class.

Condor Business Class Ansicht

In den meisten Boeing 767-300 Maschinen der Condor befinden sich nun 18 Plätze in der Business Class, für die besonders hochpreisigen und beliebten Honeymoon-Ziele wie den Seychellen, Mauritius und den Malediven stehen drei Maschinen mit beachtlichen 30 Business Class Sitzen bereit.

Eine Entscheidung, die absolut Sinn macht. Denn nicht nur Geschäftsreisende, sondern vor allem gut situierte Paare gönnen sich die Extraportion Luxus für ihren wohl verdienten Urlaub. Eine lohnenswerte Investition?

Passagierin in Condor Business Class

Lounge-Zugang & Priority Behandlung schon am Boden

Schon am Boden erfahren Condor Business Class Gäste eine besondere Behandlung, ein eigener Checkin-Schalter sorgt für kurze Wartezeiten, 30 Kilo Freigepäck und die Sportausrüstung können kostenlos aufgegeben werden, der gewünschte Sitzplatz lässt sich natürlich vorab bereits reservieren.

Und schon kurz darauf verbringen wir die Zeit bis zum Abflug mit kostenlosen Drinks und Snacks in der Business Class Lounge (Übersicht der Lounges) von Lufthansa.

Lufthansa Business Lounge Frankfurt

Vom Trubel und den oft horrenden Getränkepreisen im Terminal bekommen wir nichts mit, erst pünktlich zum Boarding werden wir vom freundlichen Personal zum Gate gebeten. An Bord der Maschine begrüßt uns die Purserette mit einem Lächeln und serviert noch vor dem Start für alle Business Class Gäste ein Glas Sekt als Willkommensgruß.

Am Platz liegt neben einem bequemen Kissen, einer Decke, stabilen Bügelkopfhörern und einer Flasche Evian auch ein Amenity Kit. Das Kit ist praktischerweise als kleine Kühltasche konzipiert und war daher auch im Urlaub unser treuer Begleiter für den Strand.

Begrüßung in der Business Class von Condor

Der neue 170 Grad Liegesitz: Fluch oder Segen?

Sobald wir die Reiseflughöhe erreicht haben, beginnt in der voll besetzten Business Class ein wenig Betriebsamkeit. Während die Crew eine große Auswahl an Magazinen und Zeitungen offeriert, sind viele Passagiere damit beschäftigt, die zahlreichen Einstellmöglichkeiten und Positionen ihres Liegesitzes auf Tauglichkeit zu testen.

Mit etwas Übung findet man recht schnell einen angenehmen Neigungswinkel, der mit bis zu 170 Grad auch eine fast horizontale Liegefläche zaubern kann. Zum Arbeiten und Filme schauen empfiehlt es sich, die Rückenlehne und Fußauflage des Sitzes nur leicht zu neigen.

Condor Business Class Sitz

Jeder Platz in der Condor Business Class verfügt über einen persönlichem 15-Zoll-Monitor mit diversen Filmen, Serien und einem umfangreichen Musikangebot. Zudem befindet sich zum Laden unserer Geräte ein USB-Anschluss sowie eine Steckdose an jedem Sitz. WLAN steht auf den Condor Flügen derzeit (noch) nicht zur Verfügung.

Die Menükarte gibt derweil einen Ausblick auf die in Kürze servierten Speisen und die korrespondierenden Wein-Empfehlungen. Die Flugbegleiter sind sehr aufmerksam und überaus freundlich, dabei gehören Arbeitseinsätze über Weihnachten sicher nicht zu den beliebtesten Punkten im Dienstplan.

Willkommen zum Condor Bordunterhaltungsprogramm
Condor In-Seat Entertainment Business Class

Gaumenfreuden und erholsamer Schlaf in luftiger Höhe

Als die umklappbaren Tische mit weißen Tischdecken und elektronischen Kerzen bedeckt werden, beginnt bei einigen Mitreisenden ungläubiges Tuscheln. Wer glaubte, die Condor Business Class sei ein abgespecktes Billigprodukt, reibt sich nun verwundert die Augen. Serviert wird auf Porzellangeschirr, fünf Gänge aus dem Hause LSG sorgen für echte Gaumenfreuden und auch optisch sind die Gerichte ein Blickfang.

Drei Hauptgänge stehen übrigens zur Auswahl, es fällt nicht ganz leicht, eine Entscheidung zu treffen. Getränke werden regelmäßig nachgeschenkt, die Crew scheint überall ihre Augen zu haben, ohne jedoch aufdringlich in Erscheinung zu treten. Sehr professionell!

Vorspeise in der Condor Business Class
Zanderfilet als Hauptgang
Schokoladiges Dessert über den Wolken

Nach dem ausgiebigen Mahl begeben wir uns langsam in Schlafposition, gut zwei Stunden vor der Landung wird Frühstück serviert, bis dahin wird die Kabine für unseren Nachtflug abgedunkelt. Der Fußraum bietet zwar auch für sehr groß gewachsene Personen ausreichend Platz, doch die über eine Voreinstellung auf der Fernbedienung hinterlegte Bettfunktion ist mit über 1,80 Meter Körpergröße etwas gewöhnungsbedürftig.

Wenn man das Haar in der Suppe finden möchte, ließe sich an der 170 Grad Neigung des Sitzmodells “Majesty” bemängeln, dass man mit seinem Hinterteil gelegentlich etwas nach unten abrutscht. Es sind nunmal keine 180 Grad, das sogenannte “Full Flat”. Letztlich finden wir aber beide problemlos eine angenehme Einstellung für einen erholsamen Schlaf.

Cloudporn



Condor Business Class: Von Stress und Strapazen keine Spur

Insgesamt gestaltet sich das Flugerlebnis in der neuen Condor Business Class für uns sehr angenehm, kurzweilig und vor allem stressfrei. Selbst ein rund zehnstündiger Langstrecken-Flug verläuft derart komfortabel, dass wir gut erholt am Zielort ankommen und nicht mit Reisestrapazen und Müdigkeit kämpfen müssen.

Allein das ist schon ein großer Mehrwert für anspruchsvolle Reisende! Die Servicequalität lässt sich bei unseren Flügen nur mit dem Prädikat “hervorragend” beschreiben, es gab keinerlei negative Beeinträchtigungen. Auch die vielen Einstellmöglichkeiten des elektronischen Sitzes sind nach kurzer Zeit kein Ärgernis mehr.

Aussicht aus dem Fenster

Die Condor Business Class ist ein Quantensprung zur ehemaligen Comfort Class und bietet gegenüber der Premium Economy ein großes Plus an Platz, Komfort und Genuss. Kein Zweifel, den direkten Vergleich mit den Business Class-Maßstäben von Singapore Airlines, Qatar, Etihad oder Oman Air kann Condor nicht standhalten.

Es ist aber auch nicht der Anspruch des traditionsreichen Ferienfliegers, sich mit der Weltelite der Luxus-Airlines zu messen. Dabei sollten wir neben den vergleichsweise günstigen Preisen von Condor nicht vergessen, dass von Deutschland aus viele der schönsten Urlaubsziele weltweit direkt ohne zeitintensives Umsteigen angeflogen werden.

Landeanflug auf Sansibar mit Condor

Preisbeispiele und Fazit zur neuen Business Class

Ob Barbados, die Malediven, Las Vegas oder Kilimanjaro – das Streckennetz von Condor ist einzigartig und mit der neuen Business Class auch für anspruchsvolle Reisende zunehmend attraktiv. Wer in Thailand ein 3 Sterne Hotel für 300 Euro pro Woche bucht, wird höchst selten die Annehmlichkeiten der Business Class in Anspruch nehmen.

Wer jedoch eine Reise im gehobenen Komfort- und Preissegment unternimmt – ob nun eine luxuriöse Safari in Afrika, Geschäftsreise in die USA oder die Flitterwochen im Indischen Ozean – für den ist die neue Business Class von Condor weit mehr als nur eine Option.

Preisbeispiele Condor Business Class

Als grobe Faustformel kann man sagen, dass die Condor Business Class etwa das Doppelte der Economy Class kostet und sich meist im Preisrahmen von 750-850 EUR (one way Langstrecke) bewegt. Hierbei gibt es natürlich Ausnahmen in beide Richtungen, aber insgesamt ist das Preis-Leistungsverhältnis absolut überzeugend.

Derart entspannt am Reiseziel (und wieder zu Hause) anzukommen ist Gold wert! Für uns gibt es jedenfalls für das stimmige Gesamtpaket der neuen Condor Business Class eine klare Empfehlung: Daumen hoch, so macht Fliegen auf der Langstrecke sogar Spaß!


Einen weiteren Erfahrungsbericht zur Condor Business Class aus Familiensicht gibt es bei unserer Kollegin Heike auf Köln Format. Die Fluggesellschaft Condor hat uns eingeladen, ihre neue Business Class auf unserer Sansibar-Reise kennenzulernen. Die im Artikel geäußerten Ansichten und Meinungen sind davon unberührt und wie immer unsere eigenen.


Alex

Alex Mirschel ist Diplom-Verwaltungswirt, der mit den Jahren seine berufliche Heimat in der Touristik gefunden hat. Heute ist er professioneller Reiseblogger und Social Media Berater, zudem betreibt er seit 2010 verschiedene Webprojekte und erfolgreiche Reise-Portale. Alex ist unter anderem Gründer des mehrfach ausgezeichneten Inspirationsportals 100Urlaubsziele.de, der Informationsseite TravelKlima.de sowie NIEDblog.de, dem führenden Luxus-Reiseblog für Paare.

16 Kommentare

  1. Ben
    14. Mai 2017 / 18:54

    Hallo – Sitzabstand sind in Condor Business ja grösser als bei Lufthansa Premium, das sieht man. Wie siehts denn bei der Sitzbreite aus? Lufthansa Premium ist da ja schon sehr angenehm. Condor Business ist noch breiter?

    Grüße und Danke
    Ben

  2. Robi
    6. Februar 2017 / 08:09

    Hi Alex,

    Vielen Dank für den autenthischen Bericht.
    Wir fliegen in dieser Woche von FFM nach Mauritius mit den Condor.
    Ich fliege geschäftlich des Öfteren mit LH Business. Nun denn, da ist auch nicht mehr alles gold was glänzt.
    Du hast es in Deinem Bericht auf den Punkt gebracht, das Preis Leistungsverhältnis ist entscheidend.
    Ich werde im März nach unserer Rückkehr an gleicher Stelle berichten.

    Nochmals vielen Dank.

  3. Christian
    3. Januar 2017 / 02:08

    Als Vielflieger weis ich nicht, was das mit einer Business-Class zu tun hat.
    Das Einzige was an Condor überzeugt ist das Streckennetz da bestimmte Ziele direkt ohne Umsteigen angeflogen werden (z. B. Frankfurt – Las Vegas). Ich fliege diese Strecke mehrmals im Jahr und in der Regel mit der Lufthansa in der First-Class. Nachdem ich die Erfahrung mit Condor gemacht habe, bleibe ich bei Lufthansa. Natürlich ist die First noch mal was anderes. Aber selbst die Business-Class der Lufthansa ist um Welten besser als die sogenannte Business Class der Condor.
    Mein Fazit: Für den Ferienflieger der 1x im Jahr mit Condor nach Spanien fliegt mag die Business der Condor etwas besonders sein (hier ist der Einäugige unter der Blinden der König). Ein Vielflieger der Wert auf die Annehmlichkeiten an Bord legt wird Condor jedoch sicher nicht buchen.

    • Alex
      Autor
      5. Januar 2017 / 16:08

      Hallo Christian,

      da lassen wir natürlich jedem seine persönliche Meinung und Erfahrung. Wir sind bei Condor in der Vergangenheit auf über 30 Flügen stets sehr zufrieden gewesen, dennoch vergleichst du Äpfel mit Birnen:

      LH fliegt LAS doch überhaupt nicht selbst und schon gar nicht direkt an, oder stehe ich da gerade auf dem Schlauch? Auch Sandra kann sich aus ihrer jahrelang Zeit bei Lufthansa nicht an diese Strecke erinnern, obwohl sie sowohl 747 als auch A340 und A380 flog. Das Routing ginge dann also z.B. über SFO oder ORD, wobei das zweite Leg auf United-Metall geflogen wird.

      Die Kosten für den Return Flug (als Umsteigeverbindung) in der Business Class Basic liegen außerhalb von Aktionszeiträumen bei rund 3700 EUR pro Person. Bei Condor (als Nonstopflug) in der Business Class bei 2400 EUR pro Person. 2 Personen kosten bei LH also bereits mehr als drei Reisende bei Condor, trotz Umstieg in den USA.

      Reden wir nun sogar von der First Class, liegt der Preis im günstigsten Saver Plus Tarif bei ab 5950 EUR pro Pax. Deine Meinung als Vielflieger also in allen Ehren, aber da fehlt schlichtweg die Vergleichbarkeit.

      Im Kern gebe ich dir aber Recht, selbstverständlich gibt es weit modernere und geräumigere Business Classes, insbesondere bei den Golf-Carriern. Diesen Anspruch erhebt CONDOR als primärer Ferienflieger jedoch überhaupt nicht, bietet für deutsche Urlauber einen vernünftigen deutschsprachigen Service, fliegt viele spannende Urlaubsziele nonstop an und überzeugt m.E. auch mit einem fairen Preisniveau.

      Viele Grüße
      Alex

  4. Moser
    24. Juli 2016 / 15:20

    die Bezeichnung Business Class in Verbindung mit Condor ist eine absolute Frechheit. Die schlechteste Business die ich jemals geflogen bin. Nie wieder! Unbequeme, enge Sitze, unfreundliche “Flugbegleiterinnen” absolut 0 Service. Ab dem Abräumen des Abendessen(?) hat man die Dame nicht mehr bis zum Frühstück gesehen. Kein Wasser in der Nacht, nix mit Sandwiches o.ä., Unterhaltungsprogramm defekt-hat niemanden gekümmert!

  5. Thomas klug
    30. Oktober 2015 / 13:54

    Hallo, meine Frau und ich sind gerade in Südafrika und mit Condor Business FF- Kapstadt geflogen, das ist ja wirklich die schlechteste Business Classic die ich/wir je geflogen sind.
    Hatten wir Pech o ist es normal, dass alles irgendwie an die Siebziger Jahre erinnert?
    Sehr unangenehme Sitze, alles sehr eng, nix von bequem u Comfort für das große Geld, was man gezahlt hat!
    Auch die dazu gehörige Ausstattung, Decken hart+ alt, Essen wie Schulspeisung, Servicepersonal bemüht, aber nicht immer wohlwollend freundlich.
    Irgendwie fühlten wir uns wie Gäste zweiter o dritter Klasse 🙁
    Schade, wir kennen es anders!
    Neben uns saß ein älterer, flugerfahrener Herr, er konnte kein Auge zu machen, so plagte ihn der Sitz u das Aufstoßen des Essen’s. Er war ebenfalls sehr enttäuscht von diesem Comfort.
    Condor, wir werden wohl nie wieder mit Euch fliegen!
    PS. Südafrika ist so toll!

  6. Beck-Müller Alexandra
    16. August 2015 / 14:13

    Liebe Reisende,

    meine Eltern und ich hatten diesen Jahr im Mai auf einem Langstrecken Flug die Comfort Class der Condor genutzt und die ist wirklich zu empfehlen. Kein Spur von Stress. Alles war sehr kurzweilig. Auch das Bordpersonal war super aufmerksam und sehr bemüht. In der Lounge vor dem Flug wurde man verwöhnt, an Bord gab es
    rund um die Uhr Champagner sowie leckere Weine und das mehr Gänge Menü war echt lecker. Völlig gesättigt fährt man den Sitz automatisch in Liegeposition und bekommt einen ruhigen und erholsamen Schlaf. Auch das Frühstück mit frischem Brotkorb und versch. Leckereien ist es einfach wert die Comfort Class zu buchen.
    Alles in Allem war es ein perfekter Aufenthalt an Bord. Super natürlich auch, dass bei Comfort Class das Gepäck zuerst am Gepäckband ankommt. Also liebe Condor Crew, lieben Dank nochmal für die besondere Betreuung und selbstverständlich werden wir auf unseren nächsten Langstreckenflügen wieder die Comfort Class buchen.
    Beste Grüße
    Alexandra Beck-Müller

  7. 21. Juli 2015 / 14:20

    Ich wage zu behaupten: jeder, der oft und normalerweise Business fliegt, findet die Schlafposition der Sitze von Condor unerträglich. Klar findet man sie gut, wenn man meist auf Eco Stühlen sitzt. Wer aber die Business-Produkte etlicher Airlines kennt, für den kommt dieser Sitz auf langen Nachtstrecken nicht in Frage.
    Es sind die alten Sitze der Lufthansa, die dort mit größtmöglichem Tempo ausgetauscht wurden, und das aus gutem Grund.

    • Alex
      Autor
      22. Juli 2015 / 07:54

      Hallo Peter,
      wir müssen ein wenig aufpassen, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Wie im Artikel beschrieben ist die Schlafposition der Sitze vor allem für “Großgewachsene” keineswegs perfekt und Vielflieger wissen sehr wohl, dass es deutlich bessere Lösungen bei internationalen Premium-Airlines gibt. Dennoch darf man gleich mehrere Dinge nicht außer Acht lassen:

      Condor ist nach wie vor überwiegend ein “Ferienflieger” und hat definitiv eine andere Ausrichtung und Zielgruppe als Etihad, Qatar oder Singapore Airlines. Zudem ist die Preisstruktur auch eine völlig andere, die Business Class Preise bei Condor gehören weiterhin zu den günstigsten im Intercontbereich. Hinzu kommt für viele Reisende, dass Condor zumeist als einziger Carrier beliebte Destinationen per Direkt- oder gar Nonstopflug ansteuert und somit ein Umsteigen an großen Drehkreuzen in Asien entfällt. Und letztlich muss man auch den Entwicklungsprozess betrachten, die Entscheidung überhaupt auf potenzielle “Business-Kundschaft” abzuzielen ist ja noch relativ jung und im Vergleich zur alten Comfort Class ist eben doch ein großer positiver Sprung.

      Für mich bleibt es damit ein solides Produkt zu einem bezahlbaren Preis, das ich seit obigem Test privat wie beruflich immer öfter auch nutze und das für mich im Gesamtpaket den Aufpreis auch durchaus wert ist.

  8. Danya
    1. Juni 2015 / 19:16

    Hallo an alle die noch überlegen,

    ich bin letztes Jahr in der BusinessClass von Frankfurt nach Tansania geflogen und kann nur sagen, dass es ein durchweg positives Erlebnis war. Völlig relaxt ein- und aussteigen. Der Service war einwandfrei. Es hat an nichts gefehlt und man hat doch ganz schön viel Privatsphäre. Wer es sich leisten kann macht sicher nichts falsch

  9. Marco Engels
    13. Januar 2015 / 14:22

    Hallo Alex,

    danke für diesen tollen und aktuellen Bericht.

    Ich habe schon einiges über die neue Condor Business Class gehört, aber mal was aus “erster Hand” zu lesen ist wirklich super.

    Ich überlege mir nun ernsthaft mir dieses Vergnügen beim nächsten mal zu gönnen.
    Irgendwann muss man ja 2015 mit dem Meilen Sammeln anfangen. 😉 Danke für die Tipps !

    LG
    Marco

  10. Katja
    6. Januar 2015 / 08:44

    Das liest sich sehr gut und könnte für unseren Karibikurlaub durchaus in Frage kommen. Bisher hatten wir die Premium Eco als Favorit, da wir von dee alten Comfort Class nicht so begeistert waren. Es scheint jedoch, als hätte sich einiges im Hause Condor getan, also lassen wir es mal auf einen Test ankommen, so hoch ist der Aufpreis nun auch wieder nicht. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht.

  11. Flugbegleiter
    5. Januar 2015 / 16:01

    Dem Titelbild zuurteilen kann es sich hierbei nur um eine Bruch- bzw. Notlandung handeln…

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