Tiamo, South Andros! Bahamas bestgehütetes Geheimnis

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Western Air flight 216 to Congo Town is ready for boarding!” Alex und ich befinden uns auf dem Weg zu einer echten Traumkulisse: South Andros auf den Bahamas. Nur einen ganz kurzen Flug von der trubeligen Hauptstadt Nassau entfernt, dürfen wir uns auf ein Fleckchen Erde freuen, über das wir im Vorfeld unserer Reise noch nicht allzu viel gehört haben.

Nach einigen Recherchen, die uns über vielversprechende Unberührtheit und atemberaubende Natur stolpern lassen, steigt unsere Vorfreude nun aber minütlich. Unser Ziel ist das kleine aber feine Tiamo Resort, Mitglied der renommierten Small Luxury Hotels und Teil von National Geographic’s handverlesenen Unique Lodges of the World. Verheißungsvoll. Ein Ort, der ausschließlich mit dem Boot oder Wasserflugzeug erreichbar ist, zwischen endlosen Mangrovenwäldern an einem malerischen Privatstrand gelegen.

Abgeschieden und ursprünglich, im allerbesten Sinne. Sich selbst beschreibt das Resort als Inbegriff eines unverfälschten Karibik-Hideaways auf den Bahamas, fernab von Stress, Lärm und Terminen. Schon bei der kurzen Schnellboot-Überfahrt vom kleinen Pier zur anderen Inselseite direkt an den Anleger des Tiamo Resorts bekommen wir einen ersten Vorgeschmack auf diese Idylle.

Unberührtes Paradies, unbekanntes Andros

Andros Island ist in vierlei Hinsicht ein Sonderfall unter den 30 bewohnten Inseln der Bahamas, denn Andros ist nicht nur die größte sondern zugleich auch die am wenigsten besiedelte Bahamas-Insel. Auf fast 6000 Quadratkilometern verteilen sich nur rund 7000 Einwohner, die meisten von ihnen in drei Siedlungen an der Ostküste. Ansonsten steht Andros, das streng genommen aus drei getrennten Hauptinseln besteht und somit eine Inselgruppe darstellt, vor allem aus natürlicher Unberührtheit. Sumpfland, Mangroven, ja sogar tropische Regenwälder bestimmen die landschaftliche Schönheit.

Darüber hinaus gibt es unzählige Blue Holes, sagenumwobene Sinklöcher, die bei einem Ausflug zur West Side nicht fehlen dürfen. Auch für Angler gilt Andros als wahres Paradies, vor allem die großflächigen mit Seegras durchzogenen Flachwasser sind Heimat unzähliger Bonefische. Andros lädt ein mit dem Boot durch Mangrovenwälder zu schippern, die wilde Natur zu Fuß zu erkunden, zu schnorcheln oder zu tauchen. Unmittelbar vor Andros liegt das drittgrößte Barrier Reef der Welt, entlang der Tongue of the Ocean fällt das Wasser bis zu 2000 Meter in die Tiefe und bildet einen Teil des Großen Unterwassercanyons der Bahamas.

Von alledem bekommen wir bei unserer Ankunft am Jetty erstmal wenig mit. Es ist noch früh am Morgen, das kleine Resort wirkt noch etwas verschlafen und erwacht erst allmählich aus der Dämmerung. Seine zauberhafte Kulisse wirkt aber schon jetzt auf uns: Am malerischen Strand unter leise raschelnden Palmen suchen zwei Fischreiher nach den ersten Snacks des Tages, die Resort-Anlage schmiegt sich zurückhaltend in die beeindruckende Natur. Ansonsten herrscht absolute Ruhe. Zufriedenheit umgibt uns, als unsere Füße erstmals den feinen Sandstrand betreten.

Herzliches „Bienvenue“ von Gastgeber Wilfried

Lange bleiben wir nicht unbemerkt beim Bestaunen dieser fesselnden Kulisse. General Manager Wilfried kommt uns mit einem breiten Lächeln und ausgestreckten Armen entgegen. Statt Papierkram und Bürokratie zur Ankunft mögen wir doch bitte erstmal ein ausgiebiges Frühstück am Pooldeck genießen. „Relax and enjoy our little paradise“ gibt er uns mit auf den Weg und hat dabei keineswegs übertrieben. Es wirkt tatsächlich wie ein kleines Paradies, das sich wohlbehütet vom Stadtleben und Alltagssorgen wie eine Exklave an einem der schönsten Orte der Bahamas versteckt hat.

Mit gerade einmal elf Villen und zwei kleineren Cottages ist das Tiamo Resort von überschaubarer Größe und daher selbst bei voller Auslastung noch überaus familiär. Alle Villen sind charmant im traditionellen karibischen Stil erbaut und eingerichtet. Wir spüren bereits jetzt, dass dieser besondere Ort nicht nur viel Raum für Privatsphäre und Romantik bietet, sondern auch ganz entscheidend von Wilfrieds außerordentlicher Gastfreundschaft, seiner Herzlichkeit und seinem charmanten Humor lebt.

Der in der Südsee geborene Sohn eines Franzosen und einer Polynesierin hat bereits viel von der Welt gesehen und weiß genau, worauf es in einem Luxushotel ankommt. Das ganze Resort umgibt ein Hauch von Frankreich mit der in Deutschland oft als savoir-vivre bezeichneten Kunst des stilvollen Genießens, gleichwohl geht es ausgesprochen gelassen, entspannt und informell zu. Dresscode? Fehlanzeige. Theoretisch braucht es nicht einmal Schuhe, um ein leckeres Glas Wein zum Sonnenuntergang oder die außergewöhnlich guten Kreationen von Küchenchef Keith zu genießen.

Tiamo Resort Villen: Luxus-Flair trifft karibischen Eco-Chic

Gäste des Tiamo Resorts haben die Wahl zwischen den etwas kleineren Sunset Rooms, den geräumigen Villen der Kategorien „Cool“, „Pool“, „Full Moon“ und „Star Light“ sowie dem großen „Bird’s Nest“ am südlichen Ende der Anlage. Die Villen unterscheiden sich in Größe und Ausstattung. Viele besitzen einen privaten Swimming Pool, das große Bird’s Nest verfügt sogar über einen eigenen Jacuzzi und ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Liebesnest für Honeymooner und Paare mit viel Platz zur persönlichen Entfaltung.

Eines haben die Unterkünfte alle gemeinsam: Sie fügen sich unaufdringlich in die Umgebung ein und haben einen direkten Zugang zum naturbelassenen, aber makellosen Sandstrand mit eigenen Sonnenliegen und schwimmenden Cabanas. So findet jeder Gast seinen ganz persönlichen Lieblingsplatz. Auch unsere Villa ist über eine Holztreppe direkt vom Strand aus erreichbar. Der Eingangsbereich mit Veranda ist offen gestaltet, aber mit stabilen Insektengittern geschützt. Zwar gibt es während unserer Reisezeit kaum Stechmücken, doch wie überall auf den Bahamas können Sandfliegen und Bremsen mitunter lästig werden.

Wilfried bezeichnet die kleinen Plagegeister charmant als „the price of paradise“, wir versuchen es ebenfalls gelassen anzugehen. Überall im Resort stehen bewährte Hausmittel wie Kokosöl und hautverträgliche Citronella-Sprays bereit, die sich als äußerst hilfreich erweisen. Unsere Villa besteht aus einem gut klimatisierten Schlafzimmer und einem separaten Wohnraum, im kleinen Ankleidezimmer steht eine Minibar, die täglich mit Softgetränken aufgefüllt wird. Die Inneneinrichtung ist am ehesten als Eco-Chic zu bezeichnen, minimalistisch mit einem leichten karibischen Touch. Die Farben sind subtil-maritim gehalten. Eine stilvolle und sehr gemütliche Mischung, die uns persönlich sehr gut gefällt.

Und obwohl an einem so abgelegenen Ort wirklich jedes Produkt importiert werden muss, sind wir auch über die Bemühungen um Nachhaltigkeit sehr erfreut. Angefangen bei Kleinigkeiten wie wiederverwendbaren Alu-Strohhalmen bis hin zu den großen Solaranlagen, die einen Großteil der Stromversorgung liefern. Hier und dort gibt es zwar noch Optimierungspotenzial, doch selbst die angebotene Sonnencreme ist riff-freundlich ohne chemische Schadstoffe. Kleine, aber ungemein wichtige Schritte zum Schutz und Erhalt dieses Naturparadieses.

Kurze Wege und dennoch immer etwas zu entdecken

Alle Wege im Tiamo Resort sind aufgrund der wenigen Unterkünfte stets sehr kurz, dennoch gibt es immer etwas zu entdecken. Schon vom Strand aus, nur rund 40 Schritte von unserem Bett entfernt, lassen sich diverse Fischarten bewundern – mal huscht ein junger Barracuda durch das Wasser, mal schwebt in aller Ruhe ein Rochen vorbei. Und die allgegenwärtigen Fischreiher sind ohnehin von früh bis spät damit beschäftigt, nach neuer Beute Ausschau zu halten.

Für Resortgäste ist all dies jedoch komplett ungefährlich, auch größere Haie bleiben durch das umgebende Riff komplett außen vor und so ist das seichte Wasser vor South Andros ganz wunderbar für den sicheren Badespaß geeignet. Das kristallklare Wasser ist im südlichen Teil des Resort-Strandes mit kleineren, felsigen Abschnitten durchzogen. Der komplette Bereich nördlich des Bootsanlegers besteht aus feinstem Sandboden und ist daher besonders gut für ein erfrischendes Bad geeignet.

Wobei das mit der Erfrischung nicht gerade wörtlich zu nehmen ist, denn die Bahamas haben fast ganzjährig Wassertemperaturen oberhalb von 26 Grad Celsius. Etwas mehr Abkühlung verschafft uns die hölzerne Außendusche und der wunderschön angelegte Hauptpool, der sich direkt an den Bar- und Restaurantbereich anschließt. Hier stehen bequeme Sonnenliegen und Schirme bereit, zudem lassen sich an der Bar natürlich jederzeit leckere Drinks ordern.

So ist es keine große Überraschung, dass ebenjener Poolbereich vor allem am späten Nachmittag zu unserem Lieblingsplatz wird, da wir von hier aus bei einem guten Glas Wein die ganze Farbenpracht der allabendlichen Sonnenuntergänge bewundern können, die den Horizont und die reflektierende Wasseroberfläche hinter den Palmen in dramatische Orange-, Rot- und Violett-Töne tauchen. Hach ja, hier lässt es sich wirklich aushalten!

Andros Erkundungstouren – auf und unter Wasser

Langeweile ist auf Andros wie überall auf den Bahamas ein Fremdwort, auch wenn das erholsame Nichtstun ganz sicher nicht zu kurz kommt. Doch es wäre fast ein wenig schade, die beeindrucke Schönheit der Inselgruppe nicht auch vom Wasser aus zu entdecken! Im gut ausgestatteten Tauchshop des Tiamo Resorts gibt es nicht nur allerhand Leihgeräte, vom kostenlosen Angel-Equipment über Glasboden-Kayaks bis hin zum Stand Up Paddling-Board, sondern auch verschiedene Ausflugsangebote.

Absolut empfehlenswert und unserer Meinung nach unverzichtbar ist ein Schnorchel-Ausflug zu einem der nur rund 15 Bootsminuten entfernt gelegenen Riffe. Auch wenn wir noch immer keinen Tauchschein absolviert haben, zeigt sich schon beim Schnorcheln die überaus beeindruckende Artenvielfalt der Gewässer vor Andros. Unser aufmerksamer Guide zeigt uns eine riesige Muräne in einer Felsspalte, einen etwas scheuen jungen Ammenhai und kurz darauf finden wir uns zwischen farbenprächtigen Korallengärten inmitten eines gigantischen Fischschwarmes wieder.

Während die Schnorcheltouren meist in kleinen Gruppen mit wenigen anderen Gästen stattfinden, geht es beim halb- ooder wahlweise ganztägigen Bootstrip zur West Side von Andros noch eine Spur exklusiver zu. Mit einem schnittigen Schnellboot fliegen wir förmlich durch die türkisfarbenen Flachwasser-Kanäle entlang der Westküste. Der bereits 2002 unter Schutz gestellte West Side Nationalpark beheimatet auf mehr als 600.000 Hektar Land- und Wasserfläche eines der wichtigsten Meeresreservate der Bahamas, Heimat von unzähligen Fisch- und Vogelarten bis hin zum gefährdeten Nationalvogel – dem West Indian Flamingo.

Dessen kleine Population erblicken wir an diesem etwas windigen Nachmittag in den Mangrovenwäldern zwar leider nicht, doch dafür stoßen wir dank fachkundiger Hilfe unseres Guides auf Zitronenhaie, Adlerrochen und erfreuen uns an der grenzenlos scheinenden Pracht der unberührten Natur vor uns. Wir erfahren, dass Angler aus der ganzen Welt anreisen, um in den Flats vor Andros auf Bonefish zu angeln – wie es sich für einen Nationalpark gehört aber selbstverständlich nach der catch and release Methode. Alle Fische werden also sorgsam wieder in die Freiheit entlassen.

Statt zu angeln genießen Alex und ich die vielen Naturwunder dieses außergewöhnlichen Ausfluges, der uns auch an mehrere Blue Holes bringt. Hier fällt der Meeresboden schlagartig von vier, fünf Metern bis auf über 100 Meter Tiefe herab. An einer dieser geheimnisvollen Untiefen macht unser Guide das Boot per Anker für eine halbe Stunde fest und wir können unseren Augen kaum glauben: Alle 30 bis 60 Sekunden tauchen um uns herum unterschiedliche Schildkrötenarten in verschiedenen Größen auf. Sie fühlen sich in den dunkelblauen Sinklöchern offenbar ganz besonders wohl und zeigen sich für einige hastige Luftschnapper an der Wasseroberfläche. Ein beeindruckendes Schauspiel!

Französisch-karibische Haute Cuisine lädt zum Sündigen ein

Zurück an Land ist es fast schon an der Zeit für das Abendessen, welches vom Personal des Tiamo Resorts liebevoll an wechselnden Locations im Außenbereich eingedeckt wird. Unsere Vorfreude ist bereits riesig, denn die kulinarischen Leistungen vom Team um Küchenchef Keith sind so sündhaft lecker, dass es schwer fällt, auch nur einen einzigen Bissen der drei Gänge Menüs auszuschlagen. Auch für Vegetarier gibt es immer eine kreative und sehr leckere Option.

Wenn das Wetter mal nicht mitspielt, lässt sich der Bar-Bereich auch kurzerhand zum romantischen, windgeschützten Restaurant verwandeln. Alle Mahlzeiten sind in den Übernachtungspreisen bereits inkludiert, dies gilt auch für alle nicht-alkoholischen Getränke. Nur beim Thema Alkohol dürfen sich Gäste des Boutique-Resorts auf durchaus gesalzene Preise einstellen. Ein Bier, lokal oder importiert, liegt bei rund 10 Dollar, ein Glas Wein oder ein leckerer Cocktail kostet schnell das Doppelte.

Wie wir im Laufe unserer Reise auf verschiedene Inseln der Bahamas feststellen dürfen, ist dieses Preisniveau gerade in einem Luxushotel mit exklusiver Lage aber keineswegs ungewöhnlich. Wir empfehlen daher, den nötigen Spielraum beim Budget bereits vorab einzuplanen, damit man vor Ort nicht jeden Dollar zwei Mal umdrehen muss. Unterm Strich bekommt man für sein Geld eine ganze Menge geboten, das Resort und die ganze südliche Inselhälfte von Andros sind so etwas wie das bestgehütete Geheimnis der Bahamas. Ein echter Geheimtipp für Romantiker und Genießer.

Der Start in den Tag beginnt mit einem kontinentalen Frühstück in Buffet-Form. Neben hochwertigem Käse, frischem geräucherten Lachs, Obst und Joghurt steht auch eine gute Auswahl an Toast und Bagels, Marmeladen und Butter bereit. Warme Sünden, zum Beispiel ein French Toast oder ein leckeres Egg Benedict können jederzeit hinzu bestellt werden. Die Service-Damen sind stets aufmerksam und tragen ein Lächeln auf den Lippen, wir haben zu jeder Zeit das Gefühl, fast schon familiär umsorgt zu werden.

Zur Mittagszeit kredenzt Chefkoch Keith unter freiem Himmel mit Blick auf das Meer ein täglich wechselndes, meist sommerlich-leichtes Menü. Ob gegrilltes Gemüse, fangfrischer Fisch oder exzellente Steaks – auch beim Lunch ist für jeden Geschmack etwas geboten. Eine besondere Erwähnung verdient bei den tropischen Temperaturen das fruchtige Zitronen-Sorbet mit flambierter Melone. Ein Hochgenuss!

Dieses Urteil gilt auch für die balinesische Massage, die ich mir am Nachmittag im kleinen Spa-Häuschen direkt am Strand gönne. Kurz darauf treffe ich zwischen Poolbereich und Tauchzentrum auf einen echten Star des Resorts, das zahme Iguana-Weibchen Agnes. Es hat sich neben einem Sandweg im schattigen Gras gemütlich gemacht und scheint sich an meiner Anwesenheit nicht weiter zu stören. Gleichwohl geht der Blick immer mal wieder skeptisch in Richtung Himmel, wo zwei Raubvögel ihre Kreise ziehen. Der Felsenleguan hat zwar alle Freiheiten, scheint sich im Schutz der Resortanlage aber durchaus wohlzufühlen.

Wer will es Agnes verdenken, gibt es doch für Mensch und Tier weißgott schlechtere Orte auf diesem Planeten….


Fazit zu unserem Besuch auf South Andros im Tiamo Resort

Die Bahamas sind so viel mehr als das trubelige Nassau, die großen Hotelbauten auf „Paradise Island“ oder die schwimmenden Schweine auf den Exumas – auch wenn man diesen drei Orten ganz besonders oft bei der Recherche begegnet. Je mehr man sich jedoch mit den Out Islands der Bahamas beschäftigt, desto mehr Geheimtipps und wahre Naturwunder offenbaren sich.

Wir selbst hatten lange Zeit keine Ahnung, wie die größte Insel der Bahamas heißt. Und wir hätten beim Namen „Andros“ auch zunächst an die gleichnamige Kykladen-Insel in Griechenland gedacht. Doch unser Aufenthalt auf South Andros brachte genau jenes Inselparadies mit malerischer Landschaft und Romantik zum Vorschein, das wir uns beim Gedanken an die Bahamas immer erhofft hatten.

Abgeschieden und dennoch gut zu erreichen. Unberührt und dennoch mit einem tollen Rückzugsort wie dem Tiamo Resort. Das Small Luxury Hotel macht seinem Namen alle Ehre und ist eine wahre Liebeserklärung an die unnachahmliche Schönheit dieser Region. Unaufgeregt und romantisch, ungezwungen und dennoch von höchster Qualität. Ein tolles Luxus-Hideaway für Paare, die Intimität schätzen und mit viel Privatsphäre einen ungestörten Luxus-Urlaub genießen möchten. Wir haben uns ein bisschen verliebt: Tiamo, South Andros!


Weitere Fotos: Tiamo Resort / South Andros, Bahamas


Das Wichtigste noch einmal im Überblick

Das hat uns begeistert:

  • Wunderschöne Lage inmitten eines fast unberührten Naturparadieses
  • Stilvolle Anlage mit geräumigen Villen und viel Platz für Privatsphäre
  • Hervorragendes Management mit sehr persönlicher, fast familiärer Betreuung
  • Herzliches, stets aufmerksames Personal mit ausnahmslos gutem Service
  • Exzellente Kulinarik durch Chefkoch Keith, der seine Kreationen gerne jedem Gast persönlich vorstellt
  • Beeindruckende Flora und Fauna, bei der es immer etwas zu entdecken gibt
  • Tolle romantische Atmosphäre mit eleganter Beleuchtung am Abend
  • Unvergessliche Sonnenuntergänge mit dramatischen Farbenspielen
  • Spannnende Schnorchel- und Entdeckungstouren auf und unter Wasser
  • Viele Bemühungen um Nachhaltigkeit und einen Erhalt dieses fragilen Ökosystems

Das geht noch besser:

  • Duschgel und Shampoo steht in kleinen Einweg-Plastikflaschen bereit, hier gäbe es durchaus elegantere und umweltschonendere Lösungen mit auffüllbaren Glasbehältern
  • Während die Getränkepreisen durch hohe Import-Steuern nachvollziehbar sind, erscheinen die Ausflüge insgesamt ein bisschen überteuert

Honeymoon-Tauglichkeit:

  • 96%, Romantik pur, viel Platz für Zweisamkeit und eine sehr unaufgeregte Atmosphäre. Perfekt für Paare! Einen kleinen Abzug gibt es aufgrund der Sandfliegen, da sie mitunter eben doch ein bisschen lästig sind

Aufenthaltsdauer:

  • Wir empfehlen mindestens 3 Nächte auf der Insel

Wifi / WLAN:

  • kostenfreies Wifi in allen Bereichen (auch am Strand)

Veggie-Check:

  • Am Mittag und am Abend gab es jeweils eine vegetarische Option auf Top-Niveau, Sonderwünsche können zudem individuell mit der Küche besprochen werden

Das kostet es:

  • Vollpension inkl. alkoholfreie Getränke im Sunset Room p.P. ab 320 EUR, in den Villen ab 430 EUR p.P. (Nebensaison)
  • Pauschal: 7 Nächte inklusive Flügen und Transfers p.P. ab 2.950 EUR (TUI)

So kommt man hin:

  • Von Deutschland aus z.B. mit British Airway (Umstieg in London) nach Nassau, von dort 15-minütiger Inlandsflug mit Western Air nach Congo Town. Weiter geht es mit dem Taxi zum Bootsanleger für die ebenfalls rund 15-minütige Überfahrt zum Tiamo Resort (Transfers in Absprache mit dem Resort, ab 4 Nächten kostenlos)

Unsere Reise erfolgte auf Einladung des Fremdenverkehrsamtes der Bahamas (The Islands of the Bahamas), Routenplanung und Unterkünfte wurden jedoch ohne inhaltliche Vorgaben von uns gewählt. Unsere professionelle Einschätzung und ehrliche Meinung bleibt hiervon wie immer unberührt. Mehr zum Thema Transparenz & Unabhängigkeit findet sich in unseren Leitlinien.

Julia
Julia

Die gebürtige Dortmunderin lebt seit 2015 in Frankfurt und nahm die Leidenschaft für den BVB mit in ihre Wahlheimat. Julia hat Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie studiert und ihre berufliche Passion im Bereich Human Resources gefunden. Das Reisefieber entfachte während ihrer ersten Fernreise nach Neuseeland. Seitdem wird sie – trotz Flugangst – vom Ruf der weiten Welt immer wieder eingeholt. Gemeinsam mit Alex erkundet sie die schönsten Flecken unserer Erde. Julia liebt, ganz typisch Frau, Mode. Außerdem mag sie vegetarisches Essen, Massagen und ein gutes Glas Wein mit ihren Liebsten!

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6 Kommentare

  1. Jessica Möller
    7. Oktober 2019 / 14:12

    Wir sind über Google auf eurem Bericht gelandet und begeistert…. Aber die Anreise macht uns etwas zu schaffen…. Ist dieses Western Air vertrauenswürdig?

    • 8. Oktober 2019 / 08:37

      Hallo Jessica,

      wir können über Western Air nichts schlechtes berichten, es war ein sehr kurzer und professionell durchgeführter Flug ohne besondere Vorkommnisse. Western Air hat aktuell 11 Flugzeuge und baute kürzlich auf Grand Bahama sogar für mehr als 5 Millionen Dollar ein eigenes Terminal, zudem wurden Kaufverträge für weitere Embraer EMB 145 Jets abgeschlossen. Zwischenfälle sind uns bisher keine bekannt. Ich hoffe das hilft ein wenig.

      Viele Grüße und eine tolle Reise,
      Alex

  2. mareike a.
    27. Juni 2019 / 08:33

    hallo ihr zwei. wunderschoenes fleckchen erde, das video bringt viel atmosphaere und Inspiration. gefaellt mir mega gut, super gemacht! laesst sich andros denn gut mit anderen bahamas Inseln kombinieren?

    • 1. Juli 2019 / 23:35

      Hallo Mareike,

      vielen Dank für das Lob. Es freut uns sehr, dass die der Artikel und vor allem das Video so gut gefallen. Andros gehört zwar zu den Out Islands, also den etwas außerhalb gelegenen Bahamas Inseln, aber es ist wunderbar mit der Hauptstadt Nassau über tägliche Flugverbindungen verknüpft. Die Flugzeit beträgt auch nur rund 15 Minuten. Von Nassau wiederum ist quasi jede Insel gut zu erreichen, auch wir haben South Andros ganz bequem über Nassau mit North Eleuthera und Harbour Island kombiniert. Viele weitere Inseln findest du auch auf der offiziellen Seite vom Fremdenverkehrsamt der Bahamas.

      Viele Grüße
      Alex

  3. Sabrina Kamm
    21. Juni 2019 / 09:02

    Ganz ganz tolles Video und wunderschöne Fotos. Auch der Artikel liest sich toll, vielen Dank für die Inspiration an diesem grauen Freitag im Büro

    • 21. Juni 2019 / 13:04

      Hallo Sabrina,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die lieben Worte. Schön, dass unsere Faszination bei dir angekommen ist – wir hatten traumhaft schöne Tage!

      Ein erholsames Wochenende wünschen dir,
      Julia und Alex

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