Diani Beach: Romantik und Genuss im The Sands at Nomad

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Es fällt nicht schwer zu glauben, dass man am vielleicht schönsten Strand in ganz Afrika sein Herz verlieren kann. Der türkisfarbene Indische Ozean wiegt langsam hin und her, die Palmen scheinen sich diesem Takt zu fügen und auf dem schneeweißen Sand kommt allenfalls bei den kleinen Einsiedlerkrebsen ein Hauch von Hektik auf.

Man könnte meinen, ein temperamentvoller Wirbelwind würde hier eingehen, doch Claudia Glaser hat an diesem Ort gleich im doppelten Sinne ihr Glück gefunden. Vor nunmehr zwei Jahrzehnten verliebte sich die sympathische Österreicherin nicht nur in ihren heutigen Ehemann Richard, sondern fand in Kenia auch eine neue Wahlheimat.

Gemeinsam managen die beiden mit dem The Sands at Nomad eines der beliebtesten Resorts in Diani Beach, das mit nur 37 Zimmern und Cottages vor allem auf Klasse statt Masse setzt. Das Boutique-Hotel mit italienischen Eigentümern liegt wunderschön in erster Reihe direkt am langgezogenen Traumstrand. Eine romantische Oase für Paare?

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Es ist längst dunkel, als wir im Resort ankommen, doch das Mitarbeiterteam empfängt uns auch zu vorgerückter Stunde mit strahlenden Gesichtern und einem herzlichen “Jambo“. Eine Woche Safari steckt uns bereits in den Knochen, am Morgen befanden wir uns noch im Samburu Reservat im Norden Kenias. Unsere Müdigkeit lässt sich nicht leugnen.

An guadn! Kulinarische Fusionen im The Sands at Nomad

Da kommt es gerade recht, dass uns das Personal kurzerhand anbietet, das Abendessen direkt in unser Cottage zu liefern. Doch selbst beim Room Service lässt sich das The Sands at Nomad nicht lumpen, die verschiedenen Einflüsse aus Kenia, Österreich und Italien überraschen uns mit einem ersten kulinarischen Gaumenschmaus.

So ist es kein Wunder, dass die Strandbar mit angeschlossenem Restaurant im The Sands at Nomad Hotel auch bei Einheimischen und Gästen aus den umliegenden Resorts eine sehr beliebte Location ist. Die Speisekarte bietet neben leckeren Steaks, Pizza und Pasta-Spezialitäten sowie Seafood-Köstlichkeiten auch eine breite Auswahl japanischer Gerichte.

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Die Qualität lässt keine Wünsche offen, die Preise sind absolut angemessen – der fantastische Meerblick: unbezahlbar! The Sands at Nomad lässt Halbpensions- und Vollpensionsgästen flexibel die “Qual der Wahl”, wir dürfen uns quasi unbeschränkt durch das Menü schlemmen und gönnen uns obendrein eine süße Sünde zum Nachtisch.

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Besondere Empfehlungen: Unbedingt die Lobster-Ravioli, “Catch of the Day” (Fisch des Tages) und das vorzügliche Mousse au Chocolat probieren!

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Swimming Pool im The Sands: Stille Wasser sind tief

Auch abseits der Küche überzeugt The Sands at Nomads auf ganzer Linie und bietet in seiner tropischen Gartenanlage jede Menge romantischer Rückzugsorte. Vor dem Hauptgebäude, in dem sich die geräumigen Standardzimmer sowie zwei tolle Suiten befinden, erstreckt sich eine kleine aber feine Poollandschaft hinunter zur Liegewiese am Strand.

Der Pool wirkt zunächst etwas unscheinbar, doch wurde er im Treppenbau errichtet und hat im Hauptbereich beeindruckende 5 Meter Wassertiefe. Zu beiden Seiten schließt sich ein Bereich mit den exklusiven Beach Cottages an, die vor allem für anspruchsvolle Urlauber und Paare besonders empfehlenswert sind.

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Claudia, die nimmermüde Managerin im The Sands at Nomad, hat mit lokaler Swahili-Kunst und viel Liebe für das Detail jedem Raum einen individuellen Touch verliehen. Das traditionelle Himmelbett steht erhöht im Zentrum der charmanten Zimmer. Alle Cottages verfügen über einen unverbauten Ausblick auf den schneeweißen Diani Beach.

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Diani Beach: Tropische Fototapete direkt vor der Haustür

Der Strand selbst ist eine Schönheit wie aus dem Bilderbuch, der starke Einfluss der Gezeiten lässt ihn in manchen Stunden fast vollständig verschwinden, bevor er sich mit der eintretenden Ebbe wieder in seiner ganzen Pracht zeigt. Die hölzernen Schaukeln direkt am Strand sind zu jeder Tageszeit ein besonders romantisches Plätzchen für Paare.

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Beachboys gibt es zwar auch am Diani Beach, doch sorgt eine Vereinbarung mit dem The Sands at Nomad Resort dafür, dass Hotelgäste möglichst wenig beeinträchtigt werden. Uns gegenüber waren alle Strandverkäufer stets unaufdringlich und sehr freundlich. Das Privatgrundstück des Resorts dürfen sie ohnehin nicht betreten.

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Vor jedem Cottage befinden sich eigene Sonnenliegen auf der palmengesäumten Wiese, sodass wir zu jeder Zeit ganz in Ruhe die Seele baumeln lassen können. Hier ergibt sich eine der wenigen Verbesserungsmöglichkeiten, denn ein Bereich mit aufgeschüttetem Sand würde (vor allem bei Flut) das Urlaubserlebnis wohl noch intensiver machen.

Das Gesamterlebnis im The Sands at Nomad wird durch den fehlenden privaten Strandabschnitt aber keineswegs getrübt, es handelt sich zweifelsohne um eine der Top-Adressen am weltbekannten Diani Beach. Die vielen positiven Urlaubseindrücke lassen sich derweil dank kostenlosem WLAN direkt mit den Liebsten zuhause teilen.

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Fazit zum The Sands at Nomad Resort

Die Zeit im The Sands at Nomad vergeht viel zu schnell, wir wandeln zwischen völligem Relax-Modus und ausgedehnten Strandspaziergängen. Der Sand ist so fest, dass selbst Fahrradfahren am Diani Beach möglich ist. Eine Tauchstation direkt im Hotel sowie ein Surfshop nebenan bieten zahlreiche Wassersport-Möglichkeiten an.

Ein lautstarkes Nachtleben sucht man im The Sands at Nomad vergeblich, Entspannung und Genuss stehen definitiv an erster Stelle. Die perfekte Ergänzung bietet hier das “Forest Breeze” Spa mit Massagen und Schönheitsbehandlungen. Vor allem für Paare ist das romantische Resort ein Hotspot in Kenia!

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Wer Abwechslung zu den Genussmomenten am Traumstrand sucht, trifft nach nur 45 Minuten Fahrtzeit im Shimba Hills Reservat (Tagesausflug z.B. über LadyM Safaris) auf wilde Elefanten, Giraffen und eine idyllische Baumhaus-Lodge im Dschungel. Auch eine Schnorcheltour zum Kisite Marine Park gehört zu den absoluten Empfehlungen.

Schon nach wenigen Tagen können wir Claudia nur allzu gut verstehen: “The Sands at Nomad” ist eine echte Oase zum Wohlfühlen, an die man im Handumdrehen sein Herz verlieren kann. Und Diani Beach zählt mit seinem prachtvollen Farbenspiel und dem unvergleichlichen Sand auch für uns zu den schönsten Stränden der Welt!


Fotos: The Sands at Nomad Resort (Diani Beach, Kenia)


Weitere Informationen

Ist Kenia nicht furchtbar gefährlich? Gibt es am Diani Beach nicht jede Menge Müll und sieht im Landesinneren nicht ohnehin alles gleich aus? Diesen und vielen weiteren Vorurteilen haben wir einen eigenen Artikel gewidmet: Oh, Schreck! 10 Gründe NICHT nach Kenia zu reisen

Übrigens: Die beiden Manager des “The Sands at Nomad” sind Teil des neu gegründeten TEAM DIANI, einem Zusammenschluss von 7 Deutschen und Österreichern, die allesamt seit Jahr(zehnt)en in Kenia leben und arbeiten.

Mit authentischen und ungeschminkten Erfahrungsberichten möchte TEAM DIANI vor allem eine ehrliche Informationsquelle für Urlauber aus aller Welt bieten und gemeinsam hochklassige Reise-Erlebnisse mit deutschsprachiger Rundum-Betreuung anbieten.

Das Team steht auch für Rückfragen, Zweifel und Diskussionen über die aktuelle Situation in Kenia gerne bereit – hier kommen mit gemeinsam über 100 Jahren Kenia-Erfahrungen die Antworten aus erster Hand! Anreise: CONDOR fliegt mehrmals wöchentlich per Direktflug von Frankfurt nach Mombasa. Von dort beträgt die Transferzeit zwischen 70 und 90 Minuten, wobei ein kurzer Teilabschnitt über einen Meeresarm per Autofähre zurückgelegt wird.

Best greetings from Diani Beach, recently rated Africa's No 1 beach destination 🌴 (󾓨 Viele Grüße aus Diani Beach, kürzlich zum schönsten Strand in ganz Afrika gewählt) We are currently staying at "The Sands at Nomad", a luxury boutique hotel set amid indigenous tropical forest and overlooking the Indian Ocean. Forget about all those negative media coverage, we have travelled the Northern Safari Circuit from Nairobi up to Samburu, flew to Mombasa at the coast and made our way to Diani Beach. We felt safe and secure, most welcome and with warm reception at every single step of our trip. Kenya is such a beautiful country of plenty, ranging from outstanding wildlife encounters to surreal tropical beaches 👌🍹 (󾓨 Wir sind nun seit 10 Tagen in Kenia unterwegs, fuhren zunächst von Nairobi durch das Inland in verschiedene Reservate im Norden, flogen anschließend nach Mombasa und sind nun am Diani Beach. Zu jeder Sekunde haben wir uns sicher und wohl gefühlt, wir wurden überall herzlich empfangen und haben jede Station in vollen Zügen genossen. Die meisten Hotels leiden immer noch unter der negativen Berichterstattung, dabei gab es wohl nie ein besseres Preis-Leistungsverhältnis im Land der unvergesslichen Tierbeobachtungen und traumhaften tropischen Stränden! 🐘)

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Unsere Rundreise durch Kenia haben wir individuell nach unseren Schwerpunkten zusammengestellt. Die Durchführung der Reise wurde von Condor, dem Kenya Tourism Board und lokalen Partnern unterstützt. Die im Blog geäußerten Meinungen sind wie immer vollständig unsere eigenen.
Alex

Alex Mirschel ist Diplom-Verwaltungswirt, der mit den Jahren seine berufliche Heimat in der Touristik gefunden hat. Heute ist er professioneller Reiseblogger und Social Media Berater, zudem betreibt er seit 2010 verschiedene Webprojekte und erfolgreiche Reise-Portale. Alex ist unter anderem Gründer des mehrfach ausgezeichneten Inspirationsportals 100Urlaubsziele.de, der Informationsseite TravelKlima.de sowie NIEDblog.de, dem führenden Luxus-Reiseblog für Paare.

3 Kommentare

  1. Fred
    3. März 2016 / 13:48

    Hallo Alex und Sandra,
    über Türkisch Airline von Berlin Tegel über Istanbul lässt sich auch sehr gut hinkommen (520,00 € hin und zurück pro Person )! In Deutschland per Internet eine der schönen Villen gemietet und schon hat man den perfekten Urlaub. So machen wir das schon seit 2010. Haben dabei einen netten Beachboy und seine Familie kennengelernt. Privates Angergemant ermöglichte es uns für Ali und seinen Sohn ein Haus zu bauen. Letztes Jahr hat Ali mit unserer Unterstützung einen kleinen Lebensmittelladen in seinem Haus für das Dorf eröffnet, es läuft super! Ali geht nicht mehr am Strand und muss sich nicht mehr als Beachboy verdingen, sein Sohn ( 6 Jahre alt ) ist stolz auf Papa. Die Zukunftsaussichten für Ali und seinen Sohn sind durch unsere Hilfe durchaus positiv zu bewerten.
    Wir können jedem Reisenden nach Kenia raten, durch Gespräche und Besuche in den Dörfern, abseits der Touristenpfade, das Land und die Leute kennenzulernen.
    Es gibt kein schöneres Urlaubsland, selbst die Karibik mit Jamaika und Kuba kommen nicht annähernd an die Schönheit und Magie Kenias!
    Vielen Dank für den Beitrag, macht weiter so
    Liebe Grüße aus der Börde
    Angelika und Fred

  2. Backpacker
    15. November 2015 / 15:58

    Kenia scheint echt ein super schönes Land zu sein!
    Ein toller Betrag, hat echt Spaß gemacht ihn zu lesen. Man fühlt sich als wäre man im Land selbst.
    Liebe Grüße
    der Backpacker

  3. Ben und Birte
    31. Oktober 2015 / 17:07

    Wir waren dort vorletztes Jahr – trotz Hitze einer der schönsten Urlaube meines Lebens! Und was die Freizeitaktivität angeht: Super Preis-Leistungsverhältnis 🙂

    Liebe Grüße aus München
    Ben und Birte

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